Bündnis 90 / DIE GRÜNEN

Kommunalwahl 2014

DIE GRÜNEN wieder in den Verbandsgemeinderat wählen!


Zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 treten DIE GRÜNEN wieder für den Verbandsgemeinderat Unkel an. Erklärtes Ziel ist es, die bisherige Mehrheit von CDU und FWG zu beenden und den Rat wieder handlungsfähig zu machen.

Unser Wahlprogramm:

BürgerInnen selbst entscheiden lassen
Auch in einer parlamentarischen Demokratie gibt es gute Gründe, BürgerInnen über einzelne Vorhaben direkt entscheiden zu lassen. CDU und FWG sehen das ofenbar anders, wenn sie behaupten, sie könnten besser über Bürgschaftsrisien urteilen und Bürgerbegehren deshalb für unzulässig erklären. Wir sind der Meinung, dass Bürgerinnen und Bürger sehr wohl verantwortungsvoll über ihr eigenes Geld entscheiden können. Wir wollen das Instrument des Bürgerentscheids bei grundlegenden Fragen künftig häufier nutzen, um Menschen auch zwischen Wahlen in kommunale Diskussionen und Entscheidungen einzubeziehen. Nur durch echte Beteiligung kann der Politikverdrossenheit entgegen gewirkt werden.
Dem Freibad eine Chance geben
Mehrere hundert BürgerInnen haben in sieben Jahren geschafft, wozu Rat und Verwaltung bis heute nicht in der Lage waren: Eine Kostenhalbierung gegenüber der Verwaltungsplanung zusammen mit einem durchdachten Finanzierungskonzept hat die Wiedereröffnung des Freibades in greifbare Nähe gerückt. Wir wollen diesem großartigen Bürgerprojekt zum Durchbruch verhelfen.
Die Kommunale Energiewende
Die GRÜNEN in der Verbandsgemeinde Unkel sind Vorreiter bei der kommunalen Umsetzung der Energiewende. So haben wir dafür gesorgt, dass die Stromnetze wieder in kommunale Hand kommen. Auch die Änderung des Flächennutzungsplanes zur Ausweisung von Windenergiegebieten geht auf unseren Antrag zurück. Eine Untersuchung zur Nahwärmeversorgung durch Biomassenutzung haben wir ebenfalls initiiert. Klimaschutz ist unsere zentrale Aufgabe. Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima dürfen sich nicht wiederholen. Auch unsere Kinder sollen eine sichere Zukunft haben. Wir werden uns deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass künftig die bei uns verbrauchte Energie komplett vor Ort erzeugt wird. Regionale Energieerzeugung durch Nutzung hier vorhandener erneuerbarer Ressourcen (Wind, Sonne, Biomasse) macht den Bau großer Verteilungsnetze unnötig. Unsere Ziele sind:
• Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in der Verbandsgemeinde Unkel
• Aufbau von Nahwärmenetzen in den Ortskernen
• Ausbau der regionalen Energieerzeugung
• Konsequente Steigerung der erneuerbaren Energieanteile
• Einsatz energiesparender Techniken in allen öfentlichen Bereichen
• Ausbau der Beteiligung an der Bad Honnef AG
Flächenverbrauch stoppen
Unkel ist die am dichtesten besiedelte Verbandsgemeinde im Kreis Neuwied (490 Einwohner je km², Unkel 625 Einw./km², Rheinbreitbach sogar 680 Einw./km²). Deshalb und angesichts sinkender Geburtenzahlen brauchen wir keine neuen Baugebiete mehr. Die Entwicklung der Ortskerne muss Vorrang vor der weiteren Bebauung und Versiegelung im Außenbereich haben. Für Neubauten ist die Nutzung von Baulücken ausreichend.
Miteinander Leben
Mangelnde Mobilität lässt junge und ältere Menschen aus unserer Region wegziehen. Schon heute stehen in unseren Gemeinden viele Häuser und Wohnungen leer. Wir GRÜNE setzen uns für bessere Verkehrsanbindungen insbesondere nach Bruchhausen, Orsberg und zur Breiten Heide ein – Dörfer dürfen nicht abgekoppelt werden! Bestehende Nahverkehrsangebote wie das Anrufsammeltaxi müssen den örtlichen Bedingungen angepasst und ausgebaut werden.
Erfolgreiche außerschulische Jugendarbeit in den Gemeinden ist nur mit einer professionellen pädagogischen Betreuung möglich. Daher fordern wir die sofortige Neuausschreibung der Stelle des Jugendpflgers.
Wir fordern eine wohnortnahe fachärztliche Versorgung, damit Senioren, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen ihre gewohnte Umgebung nicht aufgeben müssen. Orts- und Verbandsgemeinden sind mit dafür verantwortlich, dass Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle und sportliche Angebote in unseren Gemeinden ausgebaut werden. Ehrenamtliche Initiativen dazu müssen gefördert werden.
Den Schulstandort Unkel erhalten
Auch bei uns gehen die SchülerInnen-Zahlen seit Jahren zurück. Unsere Realschule plus steht in hartem Wettbewerb zu anderen weiterführenden Schulen in nächster Umgebung. Um die Attraktivität des Schulstandorts Unkel zu steigern, fordern wir GRÜNE vom Kreis Neuwied die Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Oberstufe. Diese ermöglicht
• gemeinsames Lernen für die ganze Schulzeit statt Auslese und Trennung,
• soziales Lernen durch Erhalt des Klassenverbandes,
• maximale Förderung durch Leistungs- und Neigungskurse innerhalb des Jahrgangs
• und macht aus der Halbtagsschule mit Nachmittagsbetreuung eine echte Ganztagsschule, mit gezielten Übungsstunden in der Klasse, mit den FachlehrerInnen für alle SchülerInnen, statt einer pauschalen Hausaufgabenbetreuung für einige.
Optimierung der Verwaltung
Die immer vielfältiger werdenden Aufgabengebiete der Verwaltung können auf Dauer nicht mehr von kleinen Ämtern abgedeckt werden. Deshalb sind intensive Kooperationen und Aufgabenteilungen mit anderen Verbandsgemeinden unerlässlich. Auch die Möglichkeit der Zusammenlegung von Verbandsgemeinden muss objektiv in Erwägung gezogen werden – ohne Euphorie, aber auch ohne Panikmache.
Die frühzeitige und umfassende Information von BürgerInnen und Ratsmitgliedern muss intensiviert werden, vor allem unter Einsatz neuer Medien.

Unsere Kandidaten:

Für den Verbandsgemeinderat stellen sich Ihrer Wahl:

1.Robin Syllwasschy, 44 Jahre, Software-Entwickler, Franz-Herm.-Kemp-Str. 8 (U)
2.Susanne Haller, 33 Jahre, Dipl.-Verwaltungswirtin, Lindenweg 12 (U)
3.Ansgar Federhen, 53 Jahre, Dipl. Finanzwirt (FH), Hauptstraße 55 (R)
4.Kristin Blinde, 36 Jahre, Studentin, Rheinstraße 19 (R)
5.Wolfgang Plöger, 56 Jahre, Dipl.-Pädagoge, Honnefer Straße 19 (U)
6.Sabine Sauer, 71 Jahre, Sekretärin, Burgstraße 23 (R)
7.Robert Wollscheid, 51 Jahre, Maschinenbautechniker, An der Bendenmühle 9a (R)
8.Elena Stemmer, 52 Jahre, Techn. Modelleur, Am Stux (U)
9.Jürgen Overdieck, 65 Jahre, Dozent Erwachsenenbildung, Bergstraße 15 (U)
10.Jutta Saß, 53 Jahre, Beamtin, Heinrich-Böll-Straße 8 (U)
11.Tamás Lányi, 48 Jahre, IT-Unternehmer, Mühlenweg 31 (R)
12.Dieter Rasch, 52 Jahre, Angestellter, Backesweg 27 (U)
13.Margitta Blinde, 68 Jahre, Journalistin, Josefstraße 10 (R)
14.Michael Stemmer, 58 Jahre, Werkschutzfachkraft, Am Stux (U)
15.Michaele Weisweiler, 57 Jahre, Bioladnerin, Honnefer Straße 61 (U)
16.Jan Federhen, 25 Jahre, Kaufmann für Bürokommunikation, Großer Büchel 3 (R)
       (R) = Rheinbreitbach, (U) = Unkel
Robin Syllwasschy Susanne Haller Ansgar Federhen Kristin Blinde
Robin Syllwasschy Susanne Haller Ansgar Federhen Kristin Blinde
Wolfgang Plöger Robert Wollscheid Michael Stemmer Elena Stemmer
Wolfgang Plöger Robert Wollscheid Michael Stemmer Elena Stemmer

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Verbandsgemeinderat Unkel



Robin Syllwasschy
 



Robin Syllwasschy
Fraktionsvorsitzender
44 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
Software-Entwickler
Franz-Hermann-Kemp-Straße 8
53572 Unkel
Telefon: 02224/5375

 



Ansgar Federhen
Verbandsgemeinderat
53 Jahre, verheiratet, 8 Kinder
Dipl. Finanzwirt (FH)
Hauptstraße 55
53619 Rheinbreitbach
Telefon: 02224/931973



Haben Sie schon mal eine Sitzung des Verbandsgemeinderats Unkel besucht? Falls nicht, sollten Sie mal vorbeischauen. Natürlich ist nicht jede Ratssitzung ein Höhepunkt der Unterhaltung. Doch werden im Verbandsgemeinderat wichtige Entscheidungen für unsere Verbandsgemeinde getroffen.

Wir GRÜNE im Verbandsgemeinderat engagieren uns für mehr Ökologie, mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit in der Verbandsgemeinde Unkel. Und wir wollen unsere Verbandsgemeinde zur "Bürgerkommune" werden lassen: "Mehr grün - mehr Mitsprache!"

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, können Sie sich gerne bei uns melden. Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen, sprechen Sie uns an!

 

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